Peking, Hauptstadt und Kulturzentrum der Volksrepublik China, befindet sich in der Provinz Hebei im nordöstlichen Teil des Landes. Die geschichtsträchtige Stadt, die auch unter dem Namen „Beijing“ bekannt ist, verfügt über zahlreiche beeindruckende Bauwerke, sehenswerte Museen und Galerien, ausgedehnte Parkanlangen sowie Restaurants, Cafés und Clubs für jeden Geschmack. Aufgrund der Austragung der Olympischen Spiele 2008 verfügt die Stadt heute über ein gut ausgebautes U-Bahn-Netz und man kann sich mittlerweile sehr gut in Englisch verständigen.

In Peking kann man die lange und bewegte Geschichte Chinas hautnah erleben. Eine der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten ist die Altstadt Beijings. Hier findet man die imposante „Verbotene Stadt“, in der die Herrscher der Ming- und Qing-Dynastien bis ins 20. Jahrhundert regierten und die heute zur Museumsanlage umfunktioniert ist. Sie liegt im oberen Teil des Platzes des himmlischen Friedens, auf dem man auch das Mausoleum von Mao Zedong besichtigen kann. Die Stadt bietet jedoch auch eine Vielzahl an anderen interessanten Bauwerken wie den Sommerpalast im Nordosten des Stadtgebietes, die Gräber der Ming-Kaiser, einige ausgedehnte Tempelanlagen und Teile der Großen Mauer. Wer die Seele baumeln lassen möchte, kann einen der traditionellen Gärten, wie den Nordmeer-Park, besuchen oder einen Tag im artenreichen Zoo der Stadt verbringen. Wer sich in das pulsierende Nachtleben Beijings stürzen möchte, kann dies im Stadtteil Sanlitun, der auf Touristen ausgerichtet wurde, tun oder sich in das Studentenviertel Wudaokou begeben. Auf den vielen Märkten der Stadt sollte man vorsichtiger sein – hier ist Verhandlungsgeschick gefragt und es werden viele Plagiate zum Kauf angeboten.

Das Klima in Peking ist kontinental-gemäßigt und kann mit mitteleuropäischen Wetterverhältnissen verglichen werden. Der Frühling, der sich über die Monate April und Mai erstreckt, ist durch wenig Niederschlag und konstanten Wind gekennzeichnet. Wenn der Sommer im Juni beginnt, klettert das Thermometer rasch über die 30-Grad-Marke. Im heißesten Monat, dem Juli, sind schwüle Tage mit Temperaturen über 40 Grad keine Seltenheit. Durch die aufgeheizte Luft kommt es dann auch häufiger zu Wolkenbrüchen. Der Herbst in Chinas Hauptstadt ist wiederum eher mild und trocken. Im Winter, der im November anbricht, fallen die Temperaturen relativ rasch. Vor allem im Januar herrschen meist Minusgrade vor und es kann auch manchmal zu Schneefällen kommen.

Kategorie: China Städte

Leave a Reply


  • Infos und News

  • Events

  • Nachhaltiges Reisen

  • Bulgarien Spezial