Weisse Traumstrände, einzigartige Landschaften mit grünen Reisterrassen und die Unterwasserwelt des – Bali, die westlichste der Kleinen Sunda-Inseln, weiß mit einer unvergleichlichen Natur zu überzeugen. Doch auch die urtümliche, jahrhundertealte vom Hinduismus geprägte Kultur mit seiner exotischen Küche, den beeindruckenden Tempelanlagen, zahlreichen Sehenswürdigkeiten der balinesischen Architektur zieht gemeinsam mit der sich in Festen, Tänzen, der Musik und Kunst äußernden Lebensfreude die Besucher der Insel fest in ihren Bann. Die Gastfreundlichkeit der Menschen spiegelt sich auch in der Gestaltung und Ausstattung der Unterkünfte und Hotelanlagen wider, aufwendig gestaltete Anlagen, Fünf Sterne Restaurants oder ausgedehnte Wellnessbereiche sind eine willkommene Erholung für Körper und Geist.

Mittlerweile heben europaweit täglich Flieger mit dem Ziel Bali ab. Für die ungefähr 13.000 Reisekilometer liegt die Flugzeit zwischen 14 und 20 Stunden, je nach Anzahl der Zwischenlandungen. Mit Fluglinien, wie Singapore Airlines, Quatar Air oder Quantas kann die Reise ins Paradies in Angriff genommen werden. Seit etwas mehr als fünf Jahren bietet auch Qatar Air Flüge ab Berlin, München, Zürich oder Wien. Die Preise sind unterschiedlich, bewegen sich zumeist aber in einer Preisspanne zwischen 600 und 800 Euro. Flüge ab London können bei Air Asia hingegen schon ab 100 Euro gebucht werden.

Ein Besuch des als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichneten Pura Besakih sollte für jeden Bali-Urlauber auf dem Programm stehen. Der Tempel ist der größte Balis und gleichzeitig wichtigster Wallfahrtsort der Hindus. Nicht minder sehenswert ist der Pura Luhur Ulu Watu. Dieser Felsentempel ist nahezu 1000 Jahre alt und ist der Göttin Dewi Danu gewidmet. Diese beiden herausragenden Exemplare stehen aber nur stellvertretend für die zahlreichen hinduistischen Tempel der Insel. Einen Einblick in das Leben vergangener Zeiten erhält der Interessierte in den Sasak-Dörfern und dem Dorf der balinesischen Ureinwohner Bali-Aga, Tenganan. Auch Tirta Gangga, Sommerpalast des ehemaligen balinesischen Königs, ist ein Kunstwerk balinesischer Architektur.

Im Affenwald kann der aufmerksame Wanderer neben Affen und riesigen alten Bäumen auch drei Tempel und zwei Wasserfälle entdecken. Das Dorf Jatiluwih besitzt eine der schönsten Aussichten über die endlosen Reisterrassen im Hinterland der Insel. Ein besonderes Erlebnis sind geführte Touren auf die Gipfel der beiden Vulkane Gunung Batur und Gunung Agung. Der aktive Vulkan Gunung Rinjani ist mit seinen 3726 Höhenmetern die dritthöchste Erhebung Indonesiens. Das Besteigen ist selbst für erfahrene Bergsteiger eine Herausforderung, jedoch entlohnt die Aussicht vom Gipfel für die Anstrengungen.  Seine 400 Quadratkilometer große Umgebung ist als Naturreservat geschützt. Der Nationalpark Westbalis ist eine grüne Oase und beherbergt verschiedene vom Aussterben bedrohte Arten der Flora und Fauna. Die weißen Sandstrände verkörpern das Südseegefühl und die Brandung rund um die Insel ist bei Surfern berüchtigt. Wunderschöne und weitgehend noch intakte Korallenriffe machen Bali zu einem der schönsten Tauchgebiete weltweit.

Eine Reise nach Bali empfiehlt sich in erster Linie in der Trockenzeit von April bis Oktober, da der Urlauber somit den heftigen Monsunregen entgeht, die in der Regenzeit von November bis März auf die Insel niedergehen. Das tropisch warme Klima resultiert aus der Lage am Äquator und kennzeichnet sich durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27° C und 30 °C. Die Insel liegt in der Zentralindonesischen Zeitzone (WITA/CIT), was eine Zeitverschiebung von 7 Stunden gegenüber unserer Mitteleuropäischen Zeit zur Folge hat, im Sommer sind es aufgrund unserer Sommerzeit nur sechs Stunden Zeitunterschied. Die Balinesen zahlen mit indonesischen Rupiah, Reisende können ihr Geld bei Banken und sogenannten „Moneychangern“ umtauschen, aber auch die Kreditkarte wird nahezu überall als Zahlungsmittel akzeptiert und kann problemlos an Geldautomaten benutzt werden.

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