Der Name der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur bedeutet übersetzt  in etwa “versandete Flussmündung”. Fast eineinhalb Millionen Einwohner zählt die Stadt, die aus vielen Teilen Asiens und auch Europas stammen. Sie repräsentieren nicht nur verschiedene Völker, sondern auch verschiedene Religionen. Chinesen, Malaien und Inder bilden die Mehrheit in der Metropole, aber auch Europäer und Araber wohnen in der Stadt.

Kuala Lumpur ist keine alte Stadt, sie wurde erst im 19. Jahrhundert gegründet. Es war die Suche nach Zinn, die Bergleute in diese Gegend kommen ließen, wo sie auch die spätere Stadt gründeten. Man kann heute in der Stadt auch ein Zinnmuseum besichtigen. Vorübergehend war Malaysia britische Kolonie und es wurde nach vielen politischen Wirren 1957 unabhängig. Von der versandeten Flussmündung ist in Kuala Lumpur immer weniger zu merken. Wolkenkratzer über Wolkenkratzer schießt in den Himmel und bestimmt die Skyline der Stadt. Die Petronas Towers sind mit 452 Metern die höchsten Zwillingstürme der Welt. Der schönste Park der Stadt ist der Lake Gardens, der in der Kolonialzeit von den Briten angelegt wurde. Hier kann der Besucher auf einer Fläche von über 90 Hektar wandeln. Sehenswert sind die Tierparks innerhalb der Parkanlage und hier besonders das Schmetterlingshaus mit seinen exotischen Exemplaren. Der Merdeka Square, der Platz der Unabhängigkeit, erinnert an den Unabhängigkeitstag, den 31. August 1957. Die Stadt zeigt eine Reihe Sakralbauten der verschiedensten Religionen. Da stehen christliche Kirchen genauso wie Moscheen und Hindu-Tempel.

Wer Kuala Lumpurs Nachtleben genießen möchte, fährt vielleicht zunächst in den Chinese Night Market in Chinatown. Um sich in der Stadt fortzubewegen, fährt man besser nicht Taxi, sondern nimmt einen der Sightseeing-Busse, die überall fahren. Die Stadt ist riesig und wer da ständig mit dem Taxi unterwegs ist, kann eine Menge Geld ausgeben. Die Busse sind günstiger und es gibt in ihnen sogar Tonbänder mit Erklärungen für Touristen. In der Stadt isst man vor allen Dingen sehr gut vegetarisch, aber auch alle anderen internationalen Gerichte sind zu bekommen.

Die Sprachen sind malaiisch, englisch und chinesisch, aber wenn man durch die Stadt bummelt, hört man noch viele andere Sprachen dieser Welt. Die Stadt tut viel, um die Folgen der Autoabgase zu mildern und so befinden sich in jedem Stadtteil Parks und man hat überall Bäume gepflanzt. Der Flughafen ist eine gute Autostunde von der Stadt selbst entfernt. Die Infrastruktur der Stadt ist durchdacht und trotz des hohen Verkehrsaufkommens kommt man relativ zügig an sein Ziel.

Kategorie: Malaysia Städte

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