Die österreichische Hauptstadt ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Wien ist eine so schillernde Stadt, dass jeder Besucher und Tourist sein persönliches Eckchen finden wird. Natürlich sind es die historischen Bauten und die Kulturdenkmäler, welche Touristen wie Magnete anziehen. Aber es ist auch der berühmte Wiener Schmäh, also jene galante Höflichkeit und Gelassenheit, die den echten Wiener auszeichnet. Und es sind die kleinen Caféhäuser, in denen man außer den österreichischen auch die internationalen Zeitungen zu lesen bekommt. Man bekommt dort noch etwas: Die größte Auswahl an verschiedenen Kaffeezubereitungen, die es wohl auf der Welt gibt. Denn darauf legt er Wert, der Wiener. Ohne diesen fein duftenden Kaffee ist er nur ein halber Mensch. Was wiederum nicht heißen soll, dass er den etwas geistvolleren Getränken abgeneigt sei. Der Wiener mag sein Bier und seinen Wein sowieso.

Die größten Sehenswürdigkeiten Wiens wird man nicht alle an einem Tag besichtigen können und auch an zwei oder drei Tagen wird einem das noch schwerfallen. Historische Funde bezeugen, dass sich erste Menschen bereits in der Altsteinzeit in der Gegend der heutigen Stadtgrenzen befanden. In der Antike waren es Römer und Kelten, die Ansiedlungen errichteten. Das Stadtrecht erlangte Wien im Jahr 1221 nach Christus, es wehrte das Osmanische Heer ab und litt Ende des 17. Jahrhunderts schwer unter der Pest. Die Stadt hatte ihre Oktoberrevolution und war das Zentrum der Österreich-Ungarn Monarchie. Der Erste Weltkrieg begann zwar nicht in Wien, aber in Sarajewo mit der Ermordung des österreichischen Thronfolgers. Der Zweite Weltkrieg verstrickte die Stadt wie den Rest Österreichs in den Nationalsozialismus. Die Leidtragenden waren auch viele Wiener Juden. Die jüngere Geschichte der Stadt und des Landes ist hinlänglich bekannt.

Was man in der Stadt unbedingt gesehen haben muss, sind der gotische Stephansdom und die barocke Schlossanlage Schönbrunn. Der Wiener Prater mit dem imposanten Riesenrad gehört natürlich auch auf die Liste der Lokalitäten, die man gesehen haben muss. Wer Theater gerne mag, ist im Wiener Burgtheater bestens aufgehoben. Allerdings könnte es sein, dass gerade Sommer ist und dann gibt es leider keine Aufführungen. Dann wendet man sich vielleicht doch wieder einer Sehenswürdigkeit zu und besichtigt die Wiener Hofburg, wo die Habsburger sieben Jahrhunderte lang thronten. Eine etwas ausgefallenere Besichtigungstour geht dann vielleicht ins Wiener Schuhmuseum, das im Jahr 2002 eröffnet wurde. Und wem jetzt schon die Füße weh tun, der steigt einfach in einen der historischen Fiaker und lässt sich damit durch die Innenstadt kutschieren.

Kategorie: Österreich Städte

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