In der philippinischen Hauptstadt Manila leben ungefähr 1,5 Millionen Menschen. Da die Fläche der Stadt sehr klein ist, kommt auf einen Quadratkilometer eine unglaublich hohe Anzahl von Einwohnern. Die Stadt wurde um das Jahr 1500 gegründet und wurde bereits 1570 von den Spaniern heimgesucht. Sie überfielen die muslimische Siedlung Manila und brannten sie nieder. Die spanischen Konquistadores unterjochten das Volk und seine Herrscher und zwangen der Bevölkerung den römisch-katholischen Glauben auf.

Engländer, Spanier und Mexikaner waren in das Schicksal der Handelsstadt involviert, und es waren schließlich auch revoltierende Truppen des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko, die sich als erste Filipinos nannten. Es folgten am Ende des 19. Jahrhunderts der Spanisch-Amerikanische und der Philippinisch-Amerikanische Krieg. Auch vom Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt nicht verschont und wurde Opfer japanischer Besatzung. Diese beendeten die Amerikaner im Jahr 1945 militärisch. Die Unabhängigkeit erfolgte 1946, aber auch danach musste die Stadt noch leiden, denn es begann das Marcos-Regime, das fast zwei Jahrzehnte dauerte. Die Politikerfamilie Aquino leistete Widerstand, den Benigno Aquino, der Oppositionsführer 1983 mit seinem Leben bezahlen musste. Seine Ehefrau Corazon Aquino wurde später Präsidentin der Philippinen.

In der Stadt gibt es viel Historisches zu sehen wie zum Beispiel das spanische Fort Santiago aus dem Jahr 1570. Es liegt mitten in der City in der spanischen Festung Intramuros. Die älteste Kirche der Philippinen ist die barocke San-Agustin-Kirche, die um das Jahr 1600 errichtet wurde. Von den modernen Gebäuden empfiehlt sich ein Besuch des Coconut Palace, den Marcos 1981 errichten ließ. Er beherbergte ausländische Staatsgäste und auch den Papst. Heute ist der aus Kokosnussholz gebaute Coconut Palace ein Museum. 1976 wurde die Goldene Moschee Masjid Al-Dahab gebaut, ein sehr imposanter Bau. Die philippinische Metropole lädt ein in einen riesigen Park, der auf einer Fläche von etwa 60 Hektar für jeden Besucher etwas bietet. Es ist der Rizal-Park, in dem sich Museen, Restaurants und Theater befinden.

Auf den Philippinen spricht man verschiedene einheimische Dialekte, Englisch, Spanisch und Kreolisch. Zu Essen gibt es in der philippinischen Hauptstadt viele Fisch- und Fleischgerichte. Die Küche ist eine Mischung aus traditionellen, einheimischen Gerichten mit spanischen, kreolischen und chinesischen Einflüssen. Seinen Durst löscht man in Manila mit dem Green Mango Juice. Wer lieber etwas Hochprozentiges mag, kann einen Lambanog-Schnaps von der Kokosnuss trinken.

Kategorie: Philippinen Städte

Leave a Reply


  • Infos und News

  • Events

  • Nachhaltiges Reisen

  • Bulgarien Spezial